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Kameramuseum - Canon Sucherkameras

Canon Sucherkameras

Allgemeines
Canon wurde 1935 gegründet. Breits 1934 jedoch wurden stark an Leica I-Kameras angelehnte Kleinbildkameras entwickelt. Die Optiken entwickelte Canon nicht selbst, vielmehr wurden sie bis 1947 von Nippon Kogaku K. K. (Nikon) geliefert.
Canon fertigte bis 1968 vorwiegend Meßsucherkameras und Objektive, die durchaus konkurenzfähig zu den Vorbildern von Leica und Contax waren. Sie nutzten den Leica-M39-Anschluß.
Nach 1968 forcierte man die Entwicklung von zukunftsträchtigeren Spiegelreflexkameras, trotzdem erschienen noch einige Meßsucherkameras im Portfolio.
Die Spiegelreflexkameras verwendeten das FD-Bajonett. 1987 brach Canon mit diesem Bajonett und führte mit der Vorstellung der EOS-Serie das EF-Bajonett ein, das noch heute in den DSLR Verwendung findet.

Canon Canonet 28
Hersteller: Canon Co., Ltd., Japan
Baujahr: 1971 - 1976
Filmtyp: Kleinbildfilm 135, 24mm x 36mm
Objektiv: Canon 40mm, f2.8
Fokussierung: manuell, 0,8 m - ∞
Verschluß: Copal-Programm-Zentralverschluss, 1/30 + 1/620
Belichtungsmesser: CdS
sonstiges: Belichtungsautomatik
feste Verschlußzeit 1/60 bei manueller Blendenwahl
Blendenöffnung steht im direkten Verhältnis zur Verschlusszeit
Mischbildentfernungsmesser
Blitzschuh mit Mittenkontakt

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Rechtliches


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Letzte Aktualisierung 09/2020